Name:
Du möchtest Benachrichtigugen bei Antworten auf deinen Kommentar erhalten?
Dann logge dich bitte ein oder registriere dich bitte hier.
Persönliche Einstellungen für News:
Öffentliche Beiträge Persönliche Beiträge
Jetzt relevant Jetzt nicht relevant
Veranstaltung Rezepte
Lost & Found
Beitrag gefunden


×
Picture
joe am 11.4.18 um 11:21

Vorsicht Gentechnik

Eine wunderbare Dokumentation gestern auf Arte zu diesem Thema, wissenschaftlich fundiert und nüchtern betrachtet.

 

https://www.arte.tv/de/videos/057483-000-A/vorsicht-gentechnik/

 

Ein kurzer Beitrag darin is so verrückt und es erfreut fast, dass es den Fall gibt, denn es zeigt, auf welch wackeligen Beinen die gesamte Landwirtschaft der GVOs steht:

Ein Kanadischer Landwirt wurde von Monsanto verklagt, weil seine konventionell angebauten Rapspflanzen mit RoundUp-Ready-Raps von einem benachbarten Feld kontaminiert wurden. Monsanto hat den Fall gewonnen, der Landwirt muss fortan das Saatgut von Monsanto kaufen.

 

Sehr amüsant der anschließende Vergleich:

Stell dir vor, du streichst dein Haus violett und weil's windig ist, verweht es ein bissl Farbe aufs Nachbarhaus. Nun kannst du deinen Nachbarn verklagen, weil er deine Farbe verbotenerweise auf seinem Haus benutzt.

 

Danke für diesen Präzendenzfall. Und tut mir leid wegen euch, Bayer. Aber Monsanto zu kaufen is so ein Fehlgriff! Das dauert nicht mehr lang und der ganze Schwindel fliegt auf! Eure Investments in das Lobbying dieser verbrecherischen Einflussnahme auf unsere Natur wird euch noch sooo teuer zu stehen kommen.

Das Gute wird siegen und Monsanto gehört da definitiv nicht dazu.

Picture
joe am 11.4.18 um 10:27

Politisch rechts gibt's net

Wenn man sich ansieht, wo unsere Regierungsparteien stehen, werden die meisten wohl zustimmen, dass die FPÖ deutlich rechts von der Mitte anzusiedeln ist. Rechtskonservativ wäre schmeichelhaft, rechtsextrem sagen Andere. Die ÖVP liegt mittlerweile auch eher rechts der Mitte .. ich übe mich in Zurückhaltung in meiner Ausdrucksweise, NEOS is vielleicht die neue Mitte, die SPÖ ein klein wenig links davon, die Liste Pilz mit Sicherheit deutlicher links.

Das könnte weitgehend der allgemeinen Meinung entsprechen, bzw. für manche die Darstellung der Lügenpresse widerspiegeln ;)

Jedenfalls erkennt man dadurch deutlich, dass rechts der Mitte ein sattes Übergewicht zu spüren ist.

 

Nun trifft sich ein Harald "the Munster" Vilimsky mit der Vorsitzenden einer der breiten öffentlichen Meinung entsprechend rechtsextremen Partei Frankreichs sowie mit dem Chef der italienischen rechtspopulistischen Lega.

 

Würde man aber Vertreter der FPÖ fragen, ob ihre Partei ebenso rechts der Mitte anzusiedeln ist, würden sie dies vermutlich dementieren.

Keiner will rechts sein.

Auch die Wähler der FPÖ sehen sich nicht als Rechte oder Rechtswähler, hingegen sind alle, die nicht ihrer Meinung sind, Linke.

Schon komisch eigentlich.

Vielleicht sollte man Parteimitglieder der FPÖ mal fragen, ob sie eine Partei in Österreich kennen, welche die politisch Rechte vertritt und wenn nicht, ob es nicht lohnenswert wäre, sich rechts zu positionieren, wenn es doch so viele Menschen gibt, die dieser politischen Ausrichtung etwas abgewinnen können.

 

 

Und überhaupt:

Warum lässt man eine Partei, welche öffentlich in Verdacht steht, rechtsextremes, antisemitisches, nationalsozialistisches Gedankengut zu verbreiten oder zumindest nicht zu verhindern, selbst eine Historikerkommission zur Aufklärung einrichten?

Das is so wie wenn das Finanzamt einen Betrieb prüfen will und der Chef des Unternehmens sagt, "ok... ich kümmer mich schon selbst drum und schick euch dann das Ergebnis".

 

Geht's noch?

Picture
joe am 5.4.18 um 9:27

Ein Beitrag von C.Kern aus der Wiener Zeitung

 

Wie bewertet man die ersten hundert Tage einer Regierung? Am besten an dem, was sie im Gegensatz zu ihren Wahlversprechen konkret getan hat. Einige Taten ragen heraus. Darunter die, den Regierungsapparat enorm aufzublähen. Jedes Ministerium hat einen Generalsekretär erhalten, die Ministerkabinette werden immer größer und die Regierung beschäftigt ein Heer an Spindoktoren.

Hinzu kommt ein ungenierter Zugriff auf Steuergeld für Sondermittel. Medien, die das aufgedeckt haben, sprechen von "Spielgeld" für Berater, Inserate oder Kampagnen. 66 Millionen Euro extra dürfen Kanzler und Vizekanzler dafür verprassen, das ist weit mehr Geld, als ÖVP und FPÖ an Parteienförderung erhalten. "Sparen im System", wie von der Regierung propagiert, sieht wahrlich anders aus.

Gleichzeitig spart die Regierung massiv bei den Menschen, um Wahlversprechen für Großkonzerne zu finanzieren. Während etwa Start-ups, Klein- oder Einzelpersonenunternehmen leer ausgehen, zeigt sich Schwarz-Blau äußerst generös bei Großunternehmen. Diese sollen nicht nur eine erhebliche Steuerreduktion bekommen, sondern in Zukunft auch nicht mehr so streng geprüft werden, ob sie ihre Steuern korrekt abführen; Schwarz-Blau hat sich den Abbau von 200 Großbetriebsprüfern vorgenommen. Dem Staat entgehen damit rund 150 Millionen Euro an Steuereinnahmen. Was nur konsequent ist: War es doch ÖVP-Finanzminister Hartwig Löger, der bei seinem ersten Auftritt in Brüssel bedenkenlos dafür gestimmt hat, Panama von der Liste der Steueroasen zu streichen. Kurz und sein Finanzminister versuchen das zu vernebeln, indem sie über die Besteuerung digitaler Betriebsstätten fabulieren und gleichzeitig verhindern, dass Großkonzerne zu mehr Transparenz bei ihrer Steuergestion verpflichtet werden.

An anderer Stelle fehlt dafür das Geld: zum Beispiel zur Finanzierung der Pflege. Diese Position hat der Finanzminister im Budget chronisch unterdotiert. So soll offenbar Druck gemacht werden, um den Pflegeregress wieder einzuführen; ein Projekt, dem sich wesentliche Strömungen in der ÖVP verschrieben haben. Sprich: Während man bei der Mittelschicht augenscheinlich die Meinung vertritt, 100 Prozent Erbschaftssteuer via Pflegeregress ist in Ordnung, dürfen sich die Großsponsoren der ÖVP über ein ordentliches Steuergeschenk freuen.

Diese Koalition ist, wie sich immer deutlicher zeigt, aus einer geistigen Symbiose aus ehemals Konservativen und der völkischen Rechten entstanden. Die Unterwanderung staatlicher Institutionen durch einen deutschtümelnden Geheimbund aus Burschenschaftern; 23 rechtsradikale "Einzelfälle", darunter ein Botschaftsmitarbeiter, der sich ausgerechnet in Israel mit Neonazi-Devotionalien zu posieren traut; Angriffe auf Pressefreiheit und Justiz; Destabilisierung des Sicherheitsapparates durch eine beispiellose Razzia im Verfassungsschutz - all das markiert eine rechte Zeitenwende.

4.4.2018

Picture
joe am 1.3.18 um 14:33

Willst du für uns kochen?

Für unsere Common Cooking Veranstaltung sind wir auf der Suche nach Hobbyköchen, welche Interesse haben, mit unserer professionellen Unterstützung ein Menü für einen Abend zusammenzustellen.

Meist jeweils am zweiten Montag jedes Monats findet dieses Event statt, von 18h bis 23h können wir rund 30 Gäste bewirten. 

Die Speisekarte kannst du hier nachezu zu 100% selbst gestalten, unterstützt wirst du bei der Umsetzung von Erich Dirnwöber, ehemaliger Koch in der Blue Box, im Bajou, in der Gold Marie oder eben im Jetzt.

Wenn du Interesse hast, meld dich bei uns per Mail!

Picture
joe am 1.3.18 um 14:32

Gütesiegel im Handel

wie aus einem kürzlich von Greenpeace veröffentlichten Bericht hervorgeht, gibt es Schlupflöcher bei einigen bekannten Gütesiegel:

 

  • AMA Gütesiegel
    Dieses erlaubt gentechnisch verändertes Futter für die Masttiere.
  • MSC Gütesiegel
    problematische Fangmethoden durch Schleppnetze werden hier zugelassen und Fischereien, welche in überfischten Fanggebieten tätig sind, können dieses Siegel ebenfalls beziehen
  • RSPO Gütesiegel
    Das damit gekennzeichnete Palmöl ist um nichts besser als konventionelles Palmöl, da es ebenfalls aus gerodeten Regenwäldern gewonnen wird. Die Industrie hat hier schlichtweg selbst die Regeln für dieses Gütesiegel definiert. Das is so, wie wenn ich euch Katzenpisse als Bier verkauf und die EU genehmigt mir dafür ein Zertifikat für besonders gesunde Lebensmittel.